An Bord der Le Commandant Charcot brechen Sie auf in die Hocharktis, in eine Welt aus Eis, in der die Natur den Rhythmus vorgibt und die Stille mehr sagt als tausend Worte, während sich der Frühling langsam seinen Weg durch das Packeis bahnt. Im Baffinmeer öffnet sich eine gewaltige Weite, geprägt von treibendem Eis und einer Tierwelt, die bereits präsent ist. In Kullorsuaq und anschließend in Siorapaluk, den letzten bewohnten Orten dieser Region am Rand der Welt, werden die Begegnungen mit den Inuit-Gemeinschaften, die Hüter uralter Traditionen, zu kostbaren Momenten, die wie aus der Zeit gefallen scheinen. Die Einfahrt in die Nares-Straße führt Sie mitten hinein ins endlose Weiß, wo die ganze Abgeschiedenheit der Hocharktis mit eindringlicher Klarheit spürbar ist. In dieser Welt aus Eis zeigt sich die arktische Tierwelt: Walrosse, Narwale, Meeresvögel und mit etwas Glück auch der Eisbär. Noch intensiver wird dieses Eintauchen mit der Einfahrt in das Kane-Becken, dessen bewegte Eisweiten sich wie eine stille Bühne entfalten, auf der Eisberge treiben und sich das arktische Leben mit seltener Intensität offenbart.
Wir sind Gäste in diesen extremen Regionen, in denen Wetter- und Eisbedingungen das Sagen haben. Besonders in den Fjorden ist die Navigation stark von den Eisbedingungen abhängig. Da das Küstenpackeis erhalten werden soll, muss dieser Faktor täglich bei der Routenplanung berücksichtigt werden. Reiseverlauf, Anlandungen, Aktivitäten und Tierbeobachtungen sind abhängig von den Wetter- und Eisbedingungen und können nicht garantiert werden. Diese Erlebnisse variieren von Tag zu Tag und machen dadurch jede Reise einzigartig. Der Kapitän und der Expeditionsleiter setzen alles daran, Ihre Erfahrung so reich wie möglich zu gestalten, unter Einhaltung der Sicherheitsregeln und der AECO-Richtlinien.