Die MS HONDIUS verbindet drei der abgelegensten Regionen der südlichen Hemisphäre in einer 23-Tage-Expedition: Falklandinseln, Südgeorgien und Antarktische Halbinsel mit Überquerung des Polarkreises.
Auf den Falklandinseln treffen Sie auf fünf Pinguinarten, Schwarzbrauenalbatrosse und marine Säuger in teilweise ungestörten Kolonien. Port Stanley zeigt britisch-südamerikanische Architektur; ein Museum dokumentiert Siedlungsgeschichte und Falklandkrieg (Eintritt inbegriffen). Die Fahrt nach Südgeorgien führt durch die Antarktische Konvergenz, wo nährstoffreiches Wasser Seevögel in großer Vielfalt anzieht.
Südgeorgien besticht durch gigantische Königspinguinkolonien mit Hunderttausenden Vögeln an Stränden wie St. Andrews Bay, Salisbury Plain und Gold Harbour. Gletscher kalben ins Meer, Seelefanten und Pelzrobben prägen das Bild. In Grytviken besuchen Sie eine verlassene Walfangstation und Ernest Shackletons Grab – dessen legendäre Überquerung 1916 zu den bedeutendsten Überlebensgeschichten zählt.
Elephant Island markiert den historischen Ort, wo Shackletons Expeditionsmitglieder monatelang auf Rettung warteten. Die Antarktische Halbinsel offenbart Gletscher-Fjorde, Neko Harbour und Paradise Bay mit Chancen auf Buckel- und Zwergwale. Bei günstigen Bedingungen werden Orte jenseits des Polarkreises angesteuert: Crystal Sound, Detaille Island mit verlassener britischer Forschungsstation oder Horseshoe Island.
Programmablauf und Landungen hängen stark von Wetter- und Eisbedingungen ab. Reisezeit: November bis März (Südsommer). Bordsprachen: Englisch und Deutsch.