Die MS GREG MORTIMER verbindet drei der eindrucksvollsten arktischen Wildnisregionen: die schroffen Eislandschaften Ostgrönlands, die nährstoffreichen Gewässer der Grönlandsee und Spitzbergens eisgekrönte Fjorde. Diese 15-Tage-Expedition bringt erfahrene und erstmals reisende Polarforscher gleichermaßen in die abgelegensten Regionen der hohen Breiten.
Ostgrönland offenbart sich als Labyrinth gewaltiger Fjordsysteme, majestätischer Gletscher und messerscharfer, bis zu 2.000 Meter aufragender Gipfel. Der Scoresbysund – der größte Fjordkomplex der Welt – ist Geburtsstätte majestätischer Eisberge und Jagdrevier der Inuit seit Jahrhunderten. Moschusochsen, Polarhasen und Rentiere streifen die Tundra, während das Inuit-Dorf Ittoqqortoormiit tiefe Einblicke in das Leben einer der isoliertesten Siedlungen der Arktis gewährt.
In Spitzbergen erkunden Sie gewaltige Fjorde, Vogelklippen mit lärmenden Lummen- und Papageientaucher-Kolonien und Strände, auf denen Walrosse träge auf Treibeis dösen. Das erfahrene Expeditionsteam gestaltet das Programm täglich neu, stets ausgerichtet an Wetter, Eisbedingungen und den besten Möglichkeiten für Wildtierbegegnungen. Zodiac-Ausfahrten, Tundra-Wanderungen und optional Seekajaking bieten unmittelbare Nähe zu arktischen Landschaften und Bewohnern.
Die Reise startet mit Islands Goldenem Kreis – Thingvellir-Nationalpark, Gullfoss-Wasserfall und geothermale Felder – bevor das Schiff in die offene Arktis ausfährt. Während der Passage über die Dänemarkstraße und Grönlandsee begleiten Expeditionsvortrag zu arktischer Flora, Fauna und Polargeschichte die Beobachtungen von Walen, Robben und Seevögeln.
Die Reise findet in der arktischen Sommersaison statt und ist wetterabhängig. Das Programm wird täglich neu gestaltet je nach Eis-, Wind- und Seeverhältnissen sowie Wildtierbeobachtungen. Bordsprache ist Englisch; deutschsprachige Reiseleiter sind bei ausreichender Nachfrage an Bord.